Nachrichten zum Thema Ortsverein

16.06.2019 in Ortsverein

„SPD vor Ort“ der SPD Porta Süd: Diskussionen um die Erweiterung der Firma Frigosped

 
Der Stadtverbandsvorsitzende Karsten Donneker (2. von links) in Costedt im Gespräch mit Bürgern aus dem SPD-Ortsvereinsb

Der Termin „SPD vor Ort“ der SPD Porta Süd fand dieses Mal in der Blockhütte Costedt (Baum- /Holzhauserstrasse) am 14. Juni statt.
Bestimmendes Thema war erwartungsgemäß die Problematik um die Erweite­rung des Logistikzentrums der Firma FrigoSped. Die Anlieger brachten sehr deutlich Ihre Empörung über die Vorgänge dort zum Ausdruck. Verunsicherung bei den Bürgern besteht vor allem im Bezug auf die von Frigosped und den von LKW Verkehren im Gewerbegebiet generell ausgehenden Emissionsbelastun­gen für sie und ihre Familien. Weiter sind für die Bürger die Schulwegsicherung in Holtrup, der Schwerverkehr in Vennebeck sowie der Verkauf einer Wegparzelle in Costedt große Themen.

Die Erweiterung der Firma Frigosped führt in der betroffenen Bürgerschaft zu erheblicher Ablehnung. Die geplanten LKW Stellflächen reichen extrem nahe an die bestehende Wohnbebauung heran. Schon heute leiden die Anwohner unter dem illegalen LKW Verkehr in den Anwohnerstraßen sowie unter der erhebli­chen Belastung durch wild abgestellte LKWs, deren Kühlaggregate dauerhaft vermeidbaren Lärm er­zeugen. Die Verwaltung hatte versprochen in diesem Bereich das Ordnungsamt bes­ser kontrollieren zu las­sen. Das scheint nach Beobachtung der betroffenen Anwohner jedoch nicht stattzufin­den. Die Bürger machen sich erhebliche Sorgen um Ihre Gesundheit: Lärm- und Feinstaubbelastungen sind er­wiesenermaßen gesundheitsschädlich. Aus Sicht der Anwohner sind die Lärm- und Feinstaubbelastungen aufgrund der Nähe zur Autobahn sowieso schon hoch. Zusätzlich zu den schon bestehenden soll nun auch noch der Rangierlärm durch die LKWs hinzukommen. Weiter betrachten die Anwohner aus der Erweiterung entstehende Lichtbelastung mit Sorge. Aufgrund der bisherigen, nicht ausreichend transparenten Vorgehens­weise der Beteiligten sind die Anwoh­ner auch nicht davon überzeugt, das der Schutz vor Lärm durch die vor­gesehenen Schallschutzmaßnahmen ausreichend dimensioniert wurde.

Ein weiteres Thema in Holtrup ist die Schulwegsicherung. Hier wird konkret eine Querungshilfe für die Hol­truper Straße auf Höhe des Eschweges gefordert. Die Kinder der Siedlung Eschweg/Nordweg/Wulfshagen sollen einen sicheren Schulweg bekommen. Um die Bushaltestelle auf Höhe der Holtruper Kirche zu errei­chen müssen Sie die stark befahrene Holtruper Straße überqueren.

Viele Bürger sprachen auch die Verkehrssituati­on mit den starken LKW-Schleichverkehren zu den Abbau­bereichen in Vennebeck an. Hier wur­de extra eine Umgehungsstraße gebaut die je­doch nicht ausrei­chend vom Schwerverkehr ge­nutzt wird. Viele Bürger ver­langen hier ein regulierendes Eingreifen der Ver­waltung.

Im Dorfbereich Costedt wird der Verkauf einer Wegparzelle parallel zu den Teichen in Costedt diskutiert. Die anwesenden Costedter sehen den Verkauf überwiegend kritisch.

 

20.05.2019 in Ortsverein

SPD vor Ort - Porta Süd

 

SPD vor Ort

Der SPD Stadtverband Porta lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein!

am Freitag, 14. Juni 2019 ab 17.00 Uhr

an der Blockhütte Costedt (Baum- /Holzhauserstrasse)

Sie können Gespräche führen mit dem Stadtverbandsvorsitzenden Karsten Donnecker, mit dem Vorstand der SPD Fraktion & Siegfried Linder, Ratsmitglied und Vorsitzender des Bezirksausschuss für die Ortsteile Möllbergen, Holtrup, Vennebeck & Costedt

und natürlich ist für Getränke und Deftiges vom Grill gesorgt

seit geraumer Zeit finden Sie uns auch im Internet: www.spdpw.de Vorbeischauen lohnt sich!

 

20.05.2019 in Ortsverein

Bürgerversammlung am 10.05.2019 - Gewerbegebiet Holtrup

 

Protokoll der Bürgerversammlung vom 10.05.2019 anlässlich der Erweiterung des Logistikunternehmen Frigospeed im Gewerbegebiet Holtrup

 

Ort: Blockhütte in Costedt
Beginn: 18.00 Uhr
Ende 20:00 Uhr

Teilnehmer :

Vorsitzender des SPD Ortsvereins Porta Süd Herr Linder (Sitzungsleiter + Protokollführer)
Stadtratsmitglied Frau Wehling aus Möllbergen
14 Anwohner des Gewerbegebietes aus dem umliegenden Straßen der Ortschaft Holtrup

Besprechungspunkte

1. Zu Beginn der Versammlung stellt Herr Linder die zukünftigen Bauabsichten des Logistikunternehmens Frigospeed dar. Hierbei ist die Absicht des Unternehmens im südlichen Bereich ca. 40 weitere Abstellplätze für Lkw zu schaffen.

2. Danach entstand eine rege Diskussion durch die Anwohner zu dem Thema. Hierbei wurden nachfolgende Themen im Schwerpunkt diskutiert :

  • fehlende Informationspflicht der Stadtverwaltung

  • ein weiterer Autohof in Holtrup

  • keine Umsetzung der bereits angeordneten Lärmschutz und Baumaßnahmen seitens des Unternehmens (Bauabschnitte 1 und 2)

  • Änderung des Bebauungsplanes und Umwandlung von Teilbereichen der Straße im Twellsiek in ein Mischgebiet

  • Rechtmäßigkeit der Baumaßnahme

  • Genehmigung eines 24-Stunden-Betriebes seitens der Stadtverwaltung

  • nicht umgesetztes Verkehrsgutachten zum Gewerbegebiet Holtrup von 2016

  • fehlerhaftes neues Lärmschutzgutachten von 2019

  • Höhe und Ausweitung der Lärmschutzmaßnahmen

  • Zuparken der Südstraße mit Lkws gerade auch am Wochenende (dadurch Versperrung von Rettungswegen und erhöhte Lärmbelastung)

3. Durch alle Anwohner wurde beschlossen einen gemeinsamen Forderungs- und Fragenkatalog zu erarbeiten, der dann durch einen Teilnehmer im Rahmen der APU-Sitzung im Rathaus am 13.05.2019 vorgetragen und übergeben wird.

Siegfried Linder

 

30.04.2019 in Ortsverein

Europa braucht sozialdemokratische Handschrift

 

Auf der aktuellen Versammlung des jetzt 100 Jahre alten SPD Ortsvereins Holzhausen nahmen Wahlmodalitäten einen wichtigen Raum ein. Für die am 26. Mai bevorstehende Europawahl mussten die von den Mitgliedern zu leistenden örtlichen Plakatierungsaktionen koordiniert werden. Gleichzeitig wurde hervorgehoben, dass diese Arbeit für ein gutes örtliches SPD-Wahlergebnis gesellschaftspolitisch wichtig ist, weil eine sozialdemokratische Handschrift auch im neuen Europa-Parlament dringend notwendig wäre, um die Anti-Europa-Hetze der rechtspopulistischen Parteien bekämpfen zu können. Letztere wollen, wie die Spendenaffären der AfD zeigen, offensichtlich nur ihr eigenes Schäfchen ins Trockene bringen und statt für Frieden zu kämpfen Hass und Angst verbreiten. Und auch die Kommunalwahl 2020 warf schon ihre Schatten voraus. Der Ortsverein schlug für die drei Stadt-Wahlkreise als Kandidaten den Ortsvereins-Vorsitzenden Hellmut Hiese und die beiden jetzt schon aktiven Ratsmitglieder Frank Huck und Christian Homeier vor. Für den Kreistag wurde erneut Kreistagsmitglied Volker Hoppmann vorgeschlagen. Dann diskutierten die Mitglieder über die Entscheidung des Bundesfinanzhofes, die Arbeit des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac steuerrechtlich nicht mehr als gemeinnützig anzuerkennen. Die Genossen fragten sich, ob die Bundesrepublik jetzt auch schon auf dem Weg zum Niveau von Orban (Ungarn) und Erdogan (Türkei) ist, wo unliebsame Nichtregierungsorganisationen (NGOs) durch die Regierung unterdrückt werden. Demokratie vor Ort lebt aber vom bürgerlichen Engagement nicht nur politischer Parteien. Zivilgesellschaftliche Organisationen sind somit ein wichtiger Bestandteil der Demokratie. Diese braucht eine starke Zivilgesellschaft, ausgestattet mit klaren Rechten. Nur so können gegen die Macht großer Konzerne und ihrer Lobbyisten ausgewogene politische Entscheidungen entstehen, die sich am Gemeinwohl und damit auch an den Bedürfnissen der Holzhauser BürgerInnen orientieren. Der SPD Ortverein Holzhausen/Porta forderte deshalb einmütig in einem Antrag an die Kreis-SPD, dass die Bundestagsfraktion die Gemeinnützigkeits-Regeln so ändern lassen soll, dass NGOs wie Attac gemeinnützig bleiben können und stattdessen Lobbygruppen wie die Industrie-Lobbygruppe Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik die ihr zuerkannte Gemeinnützigkeit verlieren. Der generelle Überarbeitungsauftrag dazu steht ja auch im Koalitionsvertrag - bekanntlich will Diesel-Minister Scheuer (CSU) ihn aber nutzen, um der Deutschen Umwelthilfe e.V. auch die Gemeinnützigkeit entziehen zu lassen.

 

09.03.2019 in Ortsverein

100 Jahre SPD Ortsverein Holzhausen / Porta

 
Achim Post wirbt für die Sozialdemokratie

Am 20.Dezember 1918 wurde im Saale des Gastwirtes Heinrich Maschmeyer die Bildung einer sozialdemokratischen Ortsgruppe für die Gemeinde Holzhausen I beschlossen. In den Protokollen des Holzhauser SPD-Ortsvereins der Jahre um 1920 sei folgendes zitiert:

„Die Sitzungen fanden regelmäßig einmal monatlich am Sonntagnachmittag statt.

Dem zu schnellen Fahren der Automobile durch Holzhausen sollte Einhalt geboten werden mit einer Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h.

Die Kinder sollten vom Rektor angehalten werden, die Bekanntmachungen (Anschläge) nicht abzureißen, da sonst keiner informiert wäre.

Gründe, warum die SPD nach Meinung der damaligen Genossen nicht stark genug war: Der Kapitalismus als der größte Feind war zu mächtig und die arbeitende Klasse beteiligte sich zu wenig am öffentlichen und parteipolitischen Leben.“

 

Aber der Holzhauser Ortsverein betreibt inzwischen unverdrossen mehr als 100 Jahre SPD-Politik mit Holzhauser BürgerInnen: aktiv – ortsnah – rot. Er feierte dieses Ereignis jetzt in Holzhausen im örtlichen Lebens- und Gesundheitszentrum Haus Anima nach der Begrüßung durch den Ortsvereinsvorsitzenden Hellmut Hiese mit Essen und Trinken, zahlreichen Reden und Grußworten und passender Musik. Torsten Stuckenholz spielte Gitarrenlieder wie Lindenbergs „Wozu sind Kriege da“ und zum Abschluss „Die Gedanken sind frei“. Dazu passte auch die Festrede von Achim Post, dem hiesigen Bundestags-abgeordneten und stellv. Fraktionsvorsitzenden in Berlin, der u.a. sagte „Ich kann nicht für Frieden sein und dann sagen, es ist mir egal, wohin meine Waffen exportiert werden“ und sich dafür aussprach, wie der Ortsverein weiterhin für Mindestlohn und Steuergerechtigkeit zu kämpfen. Er erinnerte auch an den mutigen SPD-Bundesvorsitzenden Otto Wels, der 1933 in der letzten freien Rede im Deutschen Reichstag das Ermächtigungsgesetz der Nazis ablehnte und warb für ein klares Ja zum Europa des Friedens. Die Landtagsabgeordnete Christina Weng gratulierte ebenfalls herzlich und erinnerte daran, dass auch das Frauenwahlrecht dank der SPD und ihren mutigen Frauen vor nun genau 100 Jahren eingeführt wurde. Conny Wandtke von der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen dankte den aktiven GenossInnen aus Holzhausen für ihren langen Kampf für Arbeitnehmerrechte und wies am Beispiel vieler Paketdienstzusteller darauf hin, dass Arbeitnehmerrechte noch immer untergraben werden. Nach Grußworten von Ortsheimatpfleger Karl-Heinz Wille, Pfarrer Joachim Schierbaum, Bürgermeister Bernd Hedtmann und dem SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Karsten Donneker gab es dann an den festlich geschmückten Tischen noch vieles zu erzählen.

 

 

Termine

Alle Termine öffnen.

18.07.2019, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr SPD vor Ort
Der nächste Termin "SPD vor Ort" findet in Möllbergen im Prinsenhof am 18.7. auch wieder von 17 -19 Uhr statt …

Alle Termine

Achim Post MdB

Christina Weng MdL